Ob Krabben oder Matjes: Hauptsache frisch belegt
Auch in Strande drehte sich am ersten Weltfischbrötchentag alles um den beliebten maritimen Leckerbissen
Strande. Der erste Weltfischbrötchentag am Sonnabend hatte unter heftigen Regenschauern zu leiden, zog aber trotzdem so manchem Liebhaber der maritimen Delikatesse an. So auch in Strande wo die Fischräucherei Seidentoff und der Strander Fischereiverein teilnahmen. Matjes im Roggenbrötchen mit selbst gemachter Apfel-Zwiebel-Soße hatten die Seidentoff-Inhaber Wilfried und Sonja Barwich eigens kreiert. Norbert Schulz aus Bordesholm und Peter Hamann aus Suchsdorf griffen trotzdem zum gewohnten Lieblingsbelag: Makrele und Aal. Dazu zwei „bleifreie“ Biere, „denn Fisch muss ja schwimmen“, so Peter Hamann gut gelaunt. „Eigentlich sind wir nur die Chauffeure für unsere Ehefrauen, die heute hier singen. Aber den Weltfischbrötchentag konnten wir uns nicht entgehen lassen“, erklärt Schulz. Beide sind überzeugte Fans: „Lieber Fischbrötchen als Hamburger.“
 Cornelia, Claus und Jonas Böttcher (6) l,ieben Fischbrötchen - mit Kräutermatjes, Sherrymatjes und Krabben
Das meinten auch Inga und Torben Peters, die es sich trotz Regenschauern mit zwei Backfischbrötchen unter dem Sonnenschirm gemütlich machten. Nach dem Spaziergang mit Terrier Bosse gehöre das Fischbrötchen einfach dazu. „Eine schöne Alternative zum Fastfood“, sagt Torben Peters.
 Steffi Lade ist bei der Fischräucherei Seidentoff für die Zubereitung der Fischbrötchen zuständig.
Sogar ein vierbeiniger Gast stand vor der Seidentoff-Theke. Weltfischbrötchentag? Der ist Mopsdame Emma egal. Der Familienhund der Barwichs trägt den Spitznamen „Luxusmops“ nicht ohne Grund. Sie liebt Krabben, verrät Sonja Barwich-ohne Brötchen, versteht sich.
 Auch Mops Emma kam hungrig zum Weltfischbrötchentag.
Ein Fischbrötchenverbot hatte Brigitte Eichstädt über die Sängerinnen verhängt, zumindest bis nach dem Konzert. Fischgenuss und Gesang, bei dem man dicht zusammenstehe, das vertrage sich nicht, erklärt die Leiterin der Förde Ladies, die gemeinsam mit den Kieler Mundharmonikafreunden das musikalische Programm zum Fischbrötchentag in Strande gestalteten. Ob Spezialtag oder nicht, Gunda und Ulrich Bünning gehören zu den Stammgästen bei Barwichs. „Wenn wir Appetit auf Fischbrötchen haben, kommen wir immer hierher“. Sagte Gunda Bünning. Wilfried Barwichs Fazit des ersten Weltfischbrötchentages: „An sich ist das mal etwas Gutes für die Branche-„ Immerhin habe er so viel Nachfrage die an einem sonnigen Sonnabend gehabt-dem Regen zum Trotz.
Artikel und Fotos aus der Kieler Nachrichten, Katrin v. Scheven Dieser Artikel ist mit freundlicher Genehmigung von Katrin v. Scheven veröffentlicht. Zur besseren und Barrierefreien Lesbarkeit vom Original übernommen. Das Original sehen sie unten.

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